Die besten Stillpositionen – Dein Baby bequem und richtig stillen!

Wie verschiedene Stillpositionen das Leben vereinfachen

Die besten Stillpositionen

Das Stillen im Säuglingsalter ist für Ihr Baby von elementarer Bedeutung. Wichtige Nährstoffe können anfangs nur über die Muttermilch aufgenommen werden und sind Ihrem Kind eine lebenswichtige Unterstützung in seiner Entwicklung. Für Sie selbst als Mama kann das Finden der idealen Stillpositionen aber zu einer wahren Herausforderung werden, weshalb es sich anbietet, diese Stillpositionen so angenehm wie nur möglich zu gestalten. Sie können dabei nicht nur für Sie selbst, sondern auch für Ihr Baby erhebliche Vorteile mit sich bringen.


 

Die besten Stillpositionen – wie Sie sich und Ihrem Kind das Leben erleichtern

Dieses Video stammt vom Laila Maria Witt Youtube-Channel . [youtube=https://www.youtube.com/channel/UCtYN8HjcQVvpv7gVR8iWQ6A].

 

Liegende Stillpositionen

Im Liegen zu stillen ist wohl eine der angenehmsten Varianten. Ihr Körper kann sich in solchen Stillpositionen komplett entspannen, während das Baby mit den wichtigen Nährstoffen aus der Muttermilch versorgt wird. Sie legen sich dabei einfach auf die bevorzugte Seite. Ihr Baby liegt neben Ihnen und wird durch Ihre Hand, eine Decke oder ein Kissen stabilisiert, damit es nicht nach hinten kippen kann oder die Brust verliert.

Vorteilhaft daran ist, dass Sie selbst entspannen können. Das Liegen entspannt die Muskulatur und Sie können sich nebenher gefühlvoll Ihrem Nachwuchs widmen, ohne auf irgendwelche Vorkehrungen achten zu müssen.

 

Der Rückengriff

Mit der Hilfe eines Stillkissens haben Sie mit dieser Stillposition die Möglichkeit, Blickkontakt mit dem Kind zu halten und sein Verhalten zu beobachten. Das Kissen sollte nah an Ihrer Brust liegen und kann notfalls noch von weiteren Kissen gestützt werden. Damit das Baby Ihre Muttermilch aufnehmen kann fassen Sie Ihre Brust mit dem berühmten C – Griff. Diese Stillpositionen sind vor allem für Zwillinge geeignet, da Sie zwei Kinder gleichzeitig auf diese Weise stillen können. Allerdings erfordert sie zu Beginn ein wenig Experimentierfreude, da die Handgriffe zunächst etwas schwierig erscheinen und etwas Praxis und Einübung erfordern.




Stillpositionen in Rückenlage (Ur-Stillhaltung)

Unmittelbar nach der Geburt sind solche Stillpositionen oft die ersten, die angewandt werden. Ihr Oberkörper ist in der Rückenlage etwas angehoben. Das Kind liegt auf seinem Bauch und ist für gewöhnlich in der Lage, ganz von selbst den Weg zur weiblichen Brust zu finden. Unterstützung ist kaum bis gar nicht nötig. Auch bei dieser Form sind Sie selbst keinerlei Anstrengung ausgesetzt und das Baby kann während des Saugens ganz entspannt auf Ihnen liegen.

 

Stillen unterwegs – das Tragetuch

Mit ein wenig Übung werden Sie rasch im Stande sein, ein Tragetuch selbst zu wickeln, was Sie auf Spaziergängen oder in Restaurants erheblich entlastet. Allerdings müssen Sie darauf achten, dass es sich bei der Still – Trage – Position nicht um die übliche Tragehaltung handelt. Das Kind wird ein wenig tiefer getragen, damit es mit der Drehung seines Kopfes die Brustwarze ohne Probleme erreichen kann.

Ihnen wird mit solchen Stillpositionen eine große Traglast abgenommen. Die Arme werden entlastet und das Kind kann sich nahezu selbst um seine Ernährung kümmern. Nachteilhaft ist jedoch, dass Ihr Rücken durch die permanente Last an der Vorderseite mehr belastet wird und die Wickeltechniken entsprechend der Entwicklung Ihres Kindes immer wieder angepasst werden muss.

 

Der Vierfüßler

Falls Sie bei der Milchproduktion Probleme haben, sollten Sie die Vierfüßler – Stillposition in Betracht ziehen. Dabei knien Sie auf allen Vieren auf dem Boden während Ihr Baby auf dem Rücken direkt unter Ihnen liegt. Die Brust hängt dem Baby dabei sprichwörtlich in den Mund. Diese Position ist bei vielen Müttern vor allem während einer Mastitis beliebt, da in dieser Zeit Berührungen an der Brust äußerst unangenehm sein können. Auf diese Weise werden übermäßiger Körperkontakt vermieden. Etwas unangenehm könnte es möglicherweise auf den Knien werden; legen Sie sich also sicherheitshalber ein paar Knieschoner oder Kissen parat.

 

Der Dancer – Griff

Manche Babies haben – vor allem kurz nach der Geburt, wenn sie ihr Köpfchen noch nicht alleine halten können – Schwierigkeiten damit, ihren Kopf an der Brust zu behalten. Mit dem Dancer – Griff umfassen Sie mit Daumen und Zeigefinger die Bäckchen Ihres Kindes, während die übrigen Finger die Brust zum Kindesmund drücken. Damit gewährleisten Sie, dass das Kind auch die entsprechende Menge an Milch aufnimmt, die es braucht, ohne frustriert davon abzulassen.

Zwar müssen Sie selbst darauf achten, dass das Köpfchen kontinuierlich gehalten wird, doch das Kind wird es Ihnen danken; zudem ist dieser Griff in jeder Position anwendbar. Sitzend, liegend, kniend und stehend.

 

Die Wiegehaltung – der Klassiker der Stillpositionen

Sie sitzen bequem auf dem Sofa oder einem Stuhl, lehnen sich zurück und halten den Kopf des Babies im Arm. Ihre Unterarme können Sie auf Kissen oder Armlehnen abstützen und Ihre Füße nach oben lagern; jedoch sollten Sie sich mit dem Oberkörper nicht dem Kind entgegenlehnen. Dies kann unter Umständen zu Rückenschmerzen führen. In diesen Stillpositionen liegt das Kind schräg und sie müssen es permanent mit einem leichten Zug an Ihrem Körper halten. Die Stillpositionen in Wiegehaltung sind also vor allem dann sinnvoll, wenn das Kind bereits ein wenig Muskulatur in Nacken und Rücken aufgebaut hat, damit es sich selbst ein wenig stützen kann.

 

Stillen mit Stillhütchen

Stillhütchen schaffen Abhilfe bei Probleme wie einer unpraktischen Form der Brustwarzen oder übermäßigem Schmerz beim Stillen. Sie sind in fast allen Stillpositionen anwendbar; lediglich der Vierfüßler gestaltet sich durch die Schwerkraft als etwas unpassend. Stillhütchen sind außerdem eine willkommene Unterstützung beim Stillen von Frühgeburten oder erkrankten Kindern, die ein Problem mit dem Saugen haben.

Stillpositionen mit Stillkissen

Stillpositionen mit Stillkissen

Verschiedene Stillkissen haben bestätigt, dass sie in keiner der Stillpositionen fehl am Platz sind. Beliebte Kissen im Test sind beispielsweise das Theraline Mikroperlenkissen, das Julius Zöllner Kissen (ebenfalls mit Mikroperlen gefüllt) oder eine bezugsfreie Version von Boppy. Auch Stillkissen aus dem Hause Sugarapple und Hobea sind qualitativ hochwertige und namhafte Modelle.

Je nach Form des individuellen Kissens lassen sich damit verschiedenste Stillpositionen einnehmen; jedoch ist das Stillkissen auch für das einfache Schlafen für Schwangere äußerst komfortabel. Durch die vielseitige Einsetzbarkeit unterstützt es den tragenden Körper in seiner Haltung und ermöglicht so beispielsweise eine gerade Wirbelsäule in der Seitenlage.




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